Feinwerkstatt für Holzblasinstrumente, Meisterbetrieb

Traversflöte Martin Wenner nach Stefan Koch Wien

Die Wiener Familie KOCH zählt wohl zu den herausragendsten Holzblasinstrumentenmachern in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Kochs Flöten wurden von zahlreichen zeitgenössischen Flötisten wie z.B. Fürstenau empfohlen. Die von Martin Wenner nachgebaute Flöte entstand wohl um das Jahr 1835 und ist eine typische Flöte für die damalige Zeit: neben den üblichen Klappen für b, gis, c, f, langes f, dis, c und cis verfügt dieses Instrument zusätzlich auch über eine lange Klappe für tief H, sowie einen mit dem rechten Zeigefinger zu bedienenden B-Heber. Das Kopfstück ist mit einem Stimmzug ausgestattet. Dieser erlaubt es die Stimmung der Flöte zu verändern. Auffallend sind die fein gearbeiteten Silberklappen in Muschelform, eine Spezialität des Wiener Flötenbaus.

Grenadillholz mit Silberklappen und Silberringen. Der Stimmton liegt bei a= 430 Hz, kann jedoch mittels des Kopfauszuges zwischen a=425 Hz und a=440 Hz variiert werden. Das Instrument ist ca 5 jahre alt und ist in sehr gepflegtem Zustand.

Preis: 3000 Euro - diese Flöte ist leider verkauft aber hier finden Sie eine ähnliche Traversflöte im Original von J: Ziegler Wien

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Traversflöte nach St. Koch Wien, gebaut von Martin Wenner